Tag 21 bis 22 Schierke-Werningerode-Halberstadt

von Klaus Lüttgen

Tag 21: Schierke-Werningerode 22 km

Auf zum Brocken! Von der Brockenstraße geht nach ein paar hundert Metern rechts ein Weg ab, der wesentlich kürzer, allerdings aber auch schwieriger nach oben führt. Besonders jetzt im April sind einige Streckenabschnitte mit Schneeresten überzogen und sehr rutschig. Über felsige Pfade geht es 6 Kilometer über Stock und Stein beständig bergauf, bis man dann erneut auf die Brockenstraße trifft und nach weiteren ca.1500 Metern über den Asphaltweg den Brocken erreicht. Obwohl heute Sonntag ist, hält sich jetzt am frühen Nachmittag der Besucherandrang noch in Grenzen und jeder will natürlich das Beweisfoto vom Brockenfelsen, ist doch klar! Ein besonderes Highlight ist natürlich auch die Fahrt mit der liebevoll gepflegten Brockenbahn und ich gebe gerne zu, dass ich am liebsten mit dieser schönen alten Dampflock mitgefahren und danach lässig in Werningerode zur nächsten Pension geschlendert wäre. Leider ist das nicht drin, aber das werde ich ja irgendwann nachholen, wenn ich zurückkehre in den schönen Harz. So mach ich mich also zu Fuß auf den Weg, immer bergab, über weitere 25 Kilometer in die alte Fachwerkstadt Werningerode. Immer wieder geht es durch etwa 30-40 cm tiefen Schnee ins Tal hinunter. Das Wetter hält sich und die Ausblicke von hier oben sind einfach klasse! Meine Schulter schmerzt allerdings schon ziemlich durch das dauernde Nachziehen der Halteriemen, weil der Rucksack durch die ständigen Ruckelbewegungen „nach unten zieht“ Die Füße schmerzen nach der Talabwärtstortur ebenfalls und ich bin froh als sich die Wegeverhältnisse nach untenhin verbessern und ich nach Stunden endlich Hasserode erreiche!!! Aber es sind noch weitere 7 Kilometer bis zur Pension, die ich in der Dunkelheit erst noch suchen muss. Dann unter die Dusche und ab in die Koje...

Tag 22: Werningerode-Halberstadt 26 km

Nach einem guten Frühstück mache ich mich zum Computershop in Werningerode, weil ich mein Passwort für meinen Laptop vergessen habe. Gott Sei Dank kriegen „die Jungs“ vom Checkpoint Charly wieder hin und nachmittags laufe ich weiter über die Bundesstraße nach Halberstadt. Am Stadtrand von Halberstadt finde ich im Cafe Roseneck dann auch eine sympathische Pension und eine freundliche Gastgeberin, mit der ich mich auf Anhieb gut unterhalte. Dies ist dann auch der ausschlaggebende Punkt, dass ich hier in entspannter Atmosphäre den folgenden Tag Urlaub mache und mich endlich mal einen Tag ausruhe!

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Kommentar

Kommentar von Die Mädels der Stadtinformation Schönebeck |

Viel Erfolg auf ihrem weiteren Weg!

Kommentar von Mann, Brigitte und Achim |

Hallo Klaus,
wir lesen grad Deine Seite, sitzen bei uns im Garten mit Müllers zusammen und besprechen Deine Reise - und freuen uns, wenn´s Dir gut geht und Du bald wieder die Rückreise antreten kannst.
Viele Grüße
Brigitte, Achim, Monika und Jürgen aus Neuenhagen bei Berlin

PS bei uns gab´s heute auch Nudeln, aber mit sehr viel Gulasch (war schließlich Achims gute Küche)

Kommentar von renate rudolph |

hallo klaus,
es grüsst dich eine der zwei radfahrerinnen, die du in elbing getroffen hast. wir haben gehofft dich während unserer tour durch masuren nochmals zu treffen, aber mit den rädern waren wir ja schneller als du.bei den heißen temperaturen haben wir allerdings oft an dich gedacht. ich habe dich auf fotos, auch auf dem weg von elbing nach allenstein, als wir uns das zweitemal trafen. soll ich sie dir mailen?
hoffe du hast noch eine schöne zeit.
grüsse
renate

Kommentar von erika heller |

hallo klaus,
es grüßt dich die andere hälfte der beiden radfahrerinnen aus dem schönen bundesland Sachsen-Anhalt.leider haben wir noch einige zeit mit den folgen des elbehochwassers zu kämpfen aber durch eine weite solidatätswelle erhalten die hochwassergeschädigten viel unterstützung und können daraus kraft schöpfen.
das gefühl,in der not nicht allein gelassen zu sein,ist schon eine gute erfahrung.

herzlichst erika!

Kommentar von Nicole |

41. Tag: Altfriedland-Guestebueser Loose 20 km.

Die Bäckerei in der Sie so freundlich bedint wurden und Informationen erhalten haben war in Neutrebbin. ;-)
Von daher grüßen die beiden freundlichen Frauen Sie sehr und lesen nun den Bericht weiter.