Tag 27 bis 30 Schora-Lindau-Wiesenburg-Brück-Ferch

von Hans Kuhlen

27. Tag: Schora-Lindau 8 km

Nach der vergangenen Nacht, bin ich alles andere als motiviert zu arbeiten...Kurz: Nach 8 km ist Feierabend. Ich telefoniere mit einer Pension in Lindau und frage extra nach dem Zustand der Zimmer. Ich erzähle, was mir die Nacht zuvor zugemutet worden ist und informiere mich, ob es warm und sauber wäre...Zehn Minuten später betrete ich eine Ferienwohnung. Das Kaminfeuer brennt schön warm und ich werde freundlich begrüßt. Die Betten sind frisch bezogen und alles ist gemütlich und sauber, hier fühle ich mich auf Anhieb wohl! Am nächsten Morgen dann ein Frühstück, dass sich sehen lassen kann. Frische Brötchen, Brot Marmelade Ei und Joghurt. Sogar ein Glas Tomatensaft war dabei. Mehrere Wurst und Käsesorten und natürlich Kaffee, alles was das Herz begehrt, Super!

28. Tag: Lindau-Wiesenburg 29 km

Motivation deutlich gebessert! Die meiste Zeit laufe ich über mehr oder minder stark befahrene Kreisstraßen. Der Verkehr hält sich heute im Verhältnis zu den vergangenen Tagen allerdings in verträglichen Grenzen. Was mir in Sachsen-Anhalt stark auffällt ist, dass mir relativ wenig Menschen begegnen in den Dörfern, seitdem ich durch Halberstadt gekommen bin. Die Dörfer wirken teilweise wie ausgestorben...In Wiesenburg bekomme ich ein sehr preisgünstiges Zimmer und mit Frau Fälder, eine ausgesprochen nette Gastgeberin!

29. Tag: Wiesenburg-Brück 28 km

Das Gebiet wird wieder abwechslungsreicher und hin und wieder kann ich hier auch Fahrradwege, dann endlich auch Wald- und Wiesenwege nutzen. Das ist nicht nur wesentlich ungefährlicher als auf den vielbefahrenen Straßen zu gehen, sondern hier macht das Wandern dann auch wieder Spaß. Die Landschaft in Brandenburg ist im wahrsten Sinne des Wortes gefälliger als die zurückliegenden Tage. In Klein-Gliehn treffe ich mich mit einem Journalisten und wir plaudern über meine zurückliegenden Tourerlebnisse- und meine Ambitionen für die Zukunft. Dann gibt er mir noch hilfreiche Tipps mit auf den Weg nach Polen... Ich muss dann auch schon weiter, denn bis nach Brück, habe ich noch einige Kilometer zu bewältigen heute. In der alten Brücker Post bekomme ich ein Gästezimmer für die Nacht und einen neuen Freund. Er heißt Apollo, ist dreizehn Jahre alt und ist ein Golden Retriever....

30. Tag: Brück-Ferch 30 km

Der Europaradweg R1, lässt sich auf diesem Streckenabschnitt größtenteils Autofrei laufen, führt durch wunderschön ruhige Kiefernwälder und über einige Kilometer an einer Bahntrasse entlang. Heute werde ich mich mit einem Freund in Ferch treffen. Achim und ich wollen dann gemeinsam auf einem Campingplatz für zwei Tage Rast machen. Himmelreich heißt der Campingplatz im Ort Caputh und liegt direkt gegenüber von Ferch am Schilow-See. Wie versprochen gibt es zum Abendessen Gulasch mit Nudeln....viel Nudeln.

Zurück

Kommentar

Kommentar von Die Mädels der Stadtinformation Schönebeck |

Viel Erfolg auf ihrem weiteren Weg!

Kommentar von Mann, Brigitte und Achim |

Hallo Klaus,
wir lesen grad Deine Seite, sitzen bei uns im Garten mit Müllers zusammen und besprechen Deine Reise - und freuen uns, wenn´s Dir gut geht und Du bald wieder die Rückreise antreten kannst.
Viele Grüße
Brigitte, Achim, Monika und Jürgen aus Neuenhagen bei Berlin

PS bei uns gab´s heute auch Nudeln, aber mit sehr viel Gulasch (war schließlich Achims gute Küche)

Kommentar von renate rudolph |

hallo klaus,
es grüsst dich eine der zwei radfahrerinnen, die du in elbing getroffen hast. wir haben gehofft dich während unserer tour durch masuren nochmals zu treffen, aber mit den rädern waren wir ja schneller als du.bei den heißen temperaturen haben wir allerdings oft an dich gedacht. ich habe dich auf fotos, auch auf dem weg von elbing nach allenstein, als wir uns das zweitemal trafen. soll ich sie dir mailen?
hoffe du hast noch eine schöne zeit.
grüsse
renate

Kommentar von erika heller |

hallo klaus,
es grüßt dich die andere hälfte der beiden radfahrerinnen aus dem schönen bundesland Sachsen-Anhalt.leider haben wir noch einige zeit mit den folgen des elbehochwassers zu kämpfen aber durch eine weite solidatätswelle erhalten die hochwassergeschädigten viel unterstützung und können daraus kraft schöpfen.
das gefühl,in der not nicht allein gelassen zu sein,ist schon eine gute erfahrung.

herzlichst erika!

Kommentar von Nicole |

41. Tag: Altfriedland-Guestebueser Loose 20 km.

Die Bäckerei in der Sie so freundlich bedint wurden und Informationen erhalten haben war in Neutrebbin. ;-)
Von daher grüßen die beiden freundlichen Frauen Sie sehr und lesen nun den Bericht weiter.