Mein langer Weg nach Hause

Projekt, Filmdokumentation: Wanderung durch Deutschland und Polen im Rahmen Deutsch/Polnischer Freundschaft

Start: 1.April 2013 am Kölner Dom
Dauer ca. 3,5-4 Monate
Distanz: ca. 1500-2000 Km 

Meine Mutter Grete Hedwig Maass ist am 25.9.1920 in Usch bei Schneidemühl, dem heutigen Pila zur Welt gekommen. Ihre Mutter war eine gebürtige Landskowski und heiratete den Soldaten Hans oder Johann Maass. Meine Mutter und ihre Familie gehörten zu den vielen Flüchtlingen, die damals im Krieg ihre Heimat verlassen mußten. 

Viel weiß ich nicht mehr von meiner Mutter, weil Sie bereits im August 1963 verstarb. Nur ein zwei Bilder habe ich noch in Erinnerung. So hat sie mir als ich ca.4 Jahre alt war, einmal die Schuhe gebunden... 

Ich mache mich nun zu Fuß auf den Weg in die Heimat meiner Mutter, um herauszufinden, wo genau sie vor dem zweiten Weltkrieg gelebt hat und ich möchte mehr über die Menschen in Polen und ihre wunderschönes Land kennenlernen. Darum geht meine Wanderung zunächst an der Küste entlang bis Danzig, quer durch Masuren bis hinauf zur Rominter Heide nach Goldap an die russische Grenze... 

Alles was ich weiß:

Wann genau die Familie meiner Mutter aus Usch flüchten musste ist noch unklar. Fest steht, dass sie bereits im Frühjahr 1941 im Raum Köln gewesen sein muß, da meine Schwester Erika Raaff am 3.4.1941 in Köln-Longerichzur Welt kam. 

Die Mutter meiner Mutter hieß mit Mädchenamen Landskowski 
Der Vater Meiner Mutter hieß Johann oder Hans Maass
Meine Mutter hatte Geschwister: 
Helmut, Hans, Erich und Trudi 

Im Vorfeld habe ich natürlich versucht Informationen über Meine Mutter herauszubekommen, bislang allerdingsohne gravierenden Erfolg. Vor Ort erhoffe ich nun mehr über meine Mutter und ihre Familie herauszufinden. 

Streckenverlauf:

Über das Bergische Land, dass Sauerland und den Hessischen Wald überquere ich den Brocken im Harz. ÜberMagdeburg und Potsdam, erreiche ich dann nach ca. 550 km. Berlin.Dem Verlauf der Oder folgend, wandere ich hinauf bis zur Ostsee und folge den Küstenwegen nach Kolberg und Leba und gelange dur die Kaschubai, nach Danzig undMalborkHier werde ich von der deutschen Minderheit nach nun etwa 1200 zurückgelegten Kilometern erwartet. 

Es geht weiter durch das Ermland und MasurenOstrodaAllenstein, Bischofsburg und Nikolaiken, sind weitere Stationen, die ich kennenlernen möchte, bis ich dann mit Goldap in der Rominter Heide, den östlichsten Punkt meiner Reise erreicht habe. 

Mit dem Bus und dem Zug fahre ich dann nach Bromberg weiter. Auch hier werde ich bereits von der dortigen deutschen Minderheit erwartet. Von Bromberg aus möchte ich dann mit einem Kanu oder Ruderboot über den Fluß Netze, dass noch etwa 100 km. entfernte Usch erreichen, den Heimatort meiner Mutter Grete Hedwig Lüttgen, geborene Maass. 

Soweit es möglich ist, werde ich während meiner Tour, alle Neuigkeiten, wie Bilder und Berichte auf meine homepage bekannt geben.

 

Klaus Lüttgen

 

 

Kommentar

Kommentar von Klaus Lüttgen |

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Kommentar von Faruß Gerd |

12
Hi Klaus Lüttgen,
habe gestern deinen Reise-Bericht in der NGZ gelesen. Alle Achtung und Anerkennung.
Was ich nicht gut fand, deine Bemerkung "Ich klebe mich nicht fest"
Es ist immer noch so, die sich -für eine saubere Umwelt- festkleben werden Bestraft, die die Umwelt Kaput machen (z.B. RWE) werden eher belohnt.
Deine Bemerkung mit dem festkleben war überflüssig.

Ansonsten, alles Gute auf weiteren Reisen.

Gerd Faruß

Kommentar von Faruß Gerd |

12
Hi Klaus Lüttgen,
habe gestern deinen Reise-Bericht in der NGZ gelesen. Alle Achtung und Anerkennung.
Was ich nicht gut fand, deine Bemerkung "Ich klebe mich nicht fest"
Es ist immer noch so, die sich -für eine saubere Umwelt- festkleben werden Bestraft, die die Umwelt Kaput machen (z.B. RWE) werden eher belohnt.
Deine Bemerkung mit dem festkleben war überflüssig.

Ansonsten, alles Gute auf weiteren Reisen.

Gerd Faruß