Premiere!

Am 24.03.2013 um 15.00 Uhr zeigte das Lindentheater Frechen mein Abenteuer 20.000 Orden für Alaska in ungekürzter Fassung!

Der Film ist beim Publikum gut angekommen!

Dreißig Prozent vom Erlös gingen hierbei an die Hilfsorganisation "Ärzte ohne Grenzen"

Ab Herbst diesen Jahres versuche ich mein Abenteuer in mehreren Kinos zu präsentieren. Sollte mir dies gelingen, fließen bei jeder Kinovorstellung 30% meiner Einnahmen an die Hilfsorganisation "Ärzte ohne Grenzen"!

Warum 20.000 Orden für Alaska?

Mein Vorhaben, den hohen Norden British Columbias, den Yukon und schlussendlich auch Alaska zu bereisen, hat eine sehr lange Vorgeschichte:

Ich muss so um die zehn Jahre alt gewesen sein, als erstmalig der Wunsch entstanden ist, Nordamerika zu bereisen. Im besonderen zogen mich die Geschichten Jack Londons in ihren Bann und prägten meine Vorstellungen, dort als Trapper und Holzfäller zu leben. Die Träume eines kleinen Jungen eben, der vor der kalten Wirklichkeit flüchtet, um in der noch viel kälteren Nordischen Welt zu bestehen.

Nach dem Tod meiner Mutter, Margarethe Lüttgen, im Jahre 1963 wuchs ich zunächst in der Obhut meiner Schwester Erika Raaff auf. Später verbrachte ich etwa 2 ½ Jahre im Kinderheim Michaelshoven in Köln-Rodenkirchen. Mit etwa 11 Jahren, kam ich dann zurück zu meinem Vater Karl Lüttgen, der damals als Schichtarbeiter bei Ford in Köln tätig war. Das war eine schwierige Zeit und als ich so um die 15 Jahre alt war, verließ ich die elterliche Wohnung zunächst periodisch, um dann mit 18 Jahren endgültig zu gehen…….

Als mein Vater im August 2008 im Alter von 78 Jahren verstarb, hinterließ er mir eine enorme Menge, weit mehr als 20.000 Karnevalsorden.

Mittlerweile bin ich älter geworden und verstehe mehr um die problematische Beziehung zu meinem Vater. Ich bedauere es sehr, dass wir uns nicht mehr aussprechen konnten. Aus diesem Grunde auch, habe ich ihm diese spezielle Tour gewidmet. Mehr noch: Auf dieser „Unserer Tour“ habe ich versucht alle Probleme, die wir hatten, endgültig zu beenden und in Alaska, dem Land meiner Träume, zurückzulassen. Vaters Karnevalsorden waren dabei quasi der Mittler, dass Medium dieser Reise. Seine Orden schenkte ich Menschen, denen ich auf meinem Abenteuer begegnete. Menschen, die mir Trinkwasser oder zu Essen gaben oder auch mal eine Übernachtung ermöglichten. Diese seine Orden brachten mich mehr als 40 Jahre später in das Land, in dem ich schon als kleiner Junge in meinen Träumen unterwegs war………

Während meines Abenteuers 20.000 Orden für Alaska, habe ich sozusagen Freihand, ein Road-Movie gedreht .

Nun wird dieses Rohmaterial zu einem Film verarbeitet und später als DVD erhältlich sein.

Kommentar

Kommentar von Ralph |

Bei mir war es fast genau so. Schon als Junge las ich Geschichten über Nordamerika und besonders die Storys von Jack London. Hätte mir aber damals nie davon geträumt, dieses Land mal bereisen zu dürfen. Erst spät in den 90 ern hatte ich die Gelegenheit dazu. Kanada war von Anfang an mein Traumland. Und die Kanutouren und die Wildnis Erfahrung haben mich geprägt. Ich kam als anderer Mensch zurück, als wie ich gekommen war.